West Kreta

Urlaub in West Kreta, bedeutet mit allen Sinnen genießen und vor allem Landschaftsgenuß. Trotz fortschreitendem Tourismus ist der Westen Kretas von den Erscheinungen des Massentourismus relativ verschont geblieben. Hier gibt es keine Hotelburgen, sondern meist unverdorbene Landschaften, kretische Gastfreundschaft und einen Hauch von Vergangenheit. Von den flachen Küstenzonen bis in das Hügelland zu den versteckten Dörfern und den mächtigen Bergregionen der "Lefka Ori", überall kommen Sie mit dem altkretischen Charme in Berührung. Beginnen Sie die Reise an der Küstenstraße, können Sie das moderne Kreta entdecken mit seinen Cafés, Tavernen und Music Clubs, vielleicht steht aber noch ein altes Cafenion neben einer Diskothek, dass an die Vergangenheit erinnert.

Das Hinterland von West Kreta lebt!

Kretas landschaftliche Gegensätze sind groß. Die Lefka Ori sind bis in den Juni hinein mit Schnee bedeckt, während das Thermometer an der Küste 30° Celsius misst. Im Landesinneren wachsen Kastanien-, Eichen- und Zypressenwälder. Unzählige Olivenbäume, zum Teil Jahrhunderte alt, prägen die Landschaft. In abgelegenen Höhen der Bergwelt hat sich die nur auf Kreta heimische Gämse 'Kri-Kri' zurückgezogen. Einsame Kapellen und Gedenkstädten des Widerstandes sind auch in den abgelegensten Tälern zu finden. Sonnenhungrige und Familien mit Kindern kommen in Falasarna und Elafonissi ganz auf ihre Kosten. Hier sind mit die besten Strände der Insel. Die Stadt Chania und die nach ihr benannte Präfektur Chania zählt zu den schönsten Städten Griechenlands. Chania hat ca. 50000 Einwohner. Der moderne Stadtteil bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Besonders groß ist die Auswahl an Lederwaren, welche in der 'Ledergasse' angeboten werden (das Handeln aber nicht vergessen). Die Markthalle inmitten des Zentrums zählt zu Attraktionen der Stadt. Hier werden alle Waren des täglichen Bedarfs angepriesen, ausgestellt und gehandelt. Der Hafen Chanias ist abends hell erleuchtet und bietet ein zauberhaftes Lichterspiel. In den kleinen Gassen gibt es zahlreiche Juweliere, die wirklich nicht nur Touristenkitsch anbieten, sondern auch wertvolle, nach alten Motiven gefertigte Handarbeiten.


Zu den weiteren Küstenorten von West Kreta zählen: die Kleinstadt "Kastelli / Kissamos" im ganz Westen Kretas, "Kolimbari", kleiner Hafenort mit Tavernen und Cafes an der Rodopous-Halbinsel. Einige Hotels in Kolimbari bieten sogar Wellnessangebote. Kolimbari hat einen langen, feinen Kiesstrand. Der Ort ist bekannt für sein Kloster "Moni Gonias" aus dem Mittelalter, das direkt an der Küste über den Felsen trohnt. Gerani ist ein sehr kleiner Küstenort mit kleineren Hotels und Appartements. Die Orte Platanias und Agia Marina sind fast zusammen gewachsen. Platanias und Agia Marina sind die größten Hotelsiedlungen im Westen. Große Hotelburgen sehen sogar in diesen touristischen Zonen nicht, da im Westen Kretas nur bis zu zwei Stockwerke an der Küste gebaut werden durfte. Direkt vor der Stadt Chania befindet sich der Vorort Stalos mit mehrere Tavernen und Cafes und Strandcafes. In Stalos geht es ruhiger zu als in Platanias und Agia Marina. Östlich von Chania gelegen kommt der Ort Souda, der mit Chania zusammengewachsen ist mit dem größten Fähr-Anlegehafen. Östlich von Chania folgen die Orte Kalives & Almirida . Diese Orte sind sehr klein, haben einen schönen Sandstrand und Tavernen direkt am Strand.Der größte Touristenort an der Westküste ist Georgioupolis mit mehreren großen Hotels, die direkt an der Küstenstraße liegen. Georgioupolis hat den längsten Sandstrand West Kretas. Der reizvollste Sandstrand der Westküste ist "Falassarna" und die Gramvousa Halbinsel mit der Lagune "Balos".


Kulturelle Höhepunkte West Kretas: Das Kloster Moni Gonias in Kolimbari, das Kloster Arkadi bei Rethymnon, das Kloster Gouvernetto auf der Akrotiri Halbinsel und das Kloster Agia Triada auf der Akrotiri-Halblinsel. Das Kloster Agia Triada ist das größte Kloster Kretas, das bewirtschaftet wird. Hier wird Bio-Olivenöl und Bio-Wein produziert! Museen in Chania: das Historische Museum, das Schifffahrtsmuseum, das Museum für Landesarchitektur. Augrabungstätten: Polirinia und Aptera.